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Der Apple Pencil: Run auf einen Stylus

Jetzt ist er also zu haben, der im September 2015 angekündigte Apple Pencil für das iPad Pro. Und wie bei jeder Markteinführung eines neuen Apple-Produkts ist auch der Run auf den neuen Stylus groß. Wie ein echter Stift auf Papier soll sich der Apple Pencil auf dem iPad Pro bewegen lassen. Die ersten Testberichte fallen überwiegend positiv aus.

iPad Pro & Apple Pencil iPad Pro & Apple Pencil © Apple.com

Ein Stylus für 109 Euro

Mit einem Preis von 109 Euro ist der Apple Pencil alles andere als ein Schnäppchen. Doch einige Fans des Unternehmens sind sogar bereit, noch wesentlich höhere Preise zu zahlen. Sie ersteigern den Stylus zum Beispiel auf ebay, da ihnen die Wartezeiten zu lang sind. Die Apple Stores hatten nämlich kurz nach Verkaufsstart schon oft keine Exemplare mehr vorliegen.

Was macht den Apple Pencil so besonders – außer, dass er aus dem Hause Apple kommt? Das Zubehör für das iPad Pro Tablet soll außergewöhnlich hohe Präzision bieten. Gedacht ist er für alle, die beruflich oder auch zum Hobby auf dem iPad Pro kreativ werden und mit dem Stift Zeichnungen, Skizzen und Grafiken anfertigen. Je nach Winkel, in dem der Stylus gehalten wird, und je nach Druck verändert sich dabei die Linienstärke. Der veränderte Winkel erlaubt zudem Schraffierungen in unterschiedlicher Stärke. Das ermöglicht einen größeren kreativen Spielraum. Außerdem soll das Gerät ohne Verzögerung auf alle Veränderungen in der Haltung und im Druck reagieren. 240 Mal pro Sekunde scannt das iPad den Stift laut Angaben des Herstellers. So konnte die Verzögerung vom Ansetzen des Stylus bis zum Erscheinen der Zeichnung auf Millisekunden reduziert werden. Die Batterielaufzeit des Apple Pencils soll 12 Stunden betragen.

Zeichnen wie mit einem Stift auf Papier

Testberichten zufolge soll es sich mit dem Apple Pencil tatsächlich wie mit einem Stift auf Papier zeichnen lassen. Selbst reparieren lässt sich der Stylus dabei kaum, das haben die Reparaturspezialisten von iFixit mit einer beherzten Zerlege-Aktion herausgefunden. Eine winzige Platine bestückt mit einem stromsparenden ARM-basierten Cortex-M3-Microcontroller, einem Bluetooth-Modul für die Kommunikation mit dem iPad, einem Lightning-Connector sowie einer Antenne für die Verbindung mit dem iPad Pro bildet das Innenleben. Die Batterie, die den größten Platz im Inneren des Stylus einnimmt, lässt sich vom Nutzer nicht ersetzen. Ist sie defekt, muss wohl ein neuer Apple Pencil her.

Der Apple Pencil regt derweil tatsächlich die Kreativität seiner Nutzer an – nicht nur beim Zeichnen und Skizzieren. Der Programmierer Simon Gladman zeigt auf seinem Blog ein paar interessante Einsatzmöglichkeiten, die auch die Funktionsweise des Stylus verdeutlichen.

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