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Mit dem Funkstick zum Smarthome

Am 16. März 2015 beginnt die CeBIT in Hannover. Und natürlich haben einige Anbieter auch neue Lösungen für das Smarthome im Gepäck. Dazu gehört zum Beispiel Westen Digital: Zusammen mit Z-Wave Europa hat das Unternehmen einen USB-Stick entwickelt, der sich an NAS-Systeme anschließen lässt und diese zur Smarthome-Zentrale macht.

WD My Cloud © Western Digital

Der USB-Stick für den Cloud-Speicher

NAS steht für Network Attached Storage. Darunter versteht man Speichersysteme, die dauerhaft im Internet Daten bereitstellen, ohne dass der Rechner eingeschaltet werden muss – persönliche Cloud-Speicher also. Western Digital bietet zwei solcher Geräte für den Heimgebrauch an, WD My Cloud mit einer und WD My Cloud Mirror mit zwei Festplatten. Für diese Geräte hat das Unternehmen nun einen USB-Stick entwickelt, der die Cloud-Speicher zur Zentrale für das Smarthome aufrüstet.

Zu diesem Zweck arbeitet Western Digital mit Z-Wave Europe zusammen. Z-Wave ist der zurzeit führende internationale Standard, über den Geräte im Smarthome miteinander kommunizieren können. Die Datenübertragung erfolgt dabei über Funk, zur Auswahl stehen mehr als 1.200 kompatible Geräte von mehr als 300 Herstellern.

Vom NAS-System zur Smarthome-Anlage

So wandeln Sie Ihre WD My Cloud in eine Smarthome-Zentrale um:

  • Sie benötigen den Z-Wave USB-Stick und stecken diesen im entsprechenden Port der WD My Cloud ein.
  • Sie laden sich aus dem My Cloud App-Store das Plugin „Smart Home UI“ herunter und installieren dieses.
  • Anschließend lernen Sie die Smarthome-Geräte und Schalter im Haus an und stellen sie auf die My Cloud als Zentrale ein.

Mit der aufgerüsteten My Cloud können alle Z-Wave kompatiblen Geräte genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Heizungsthermostate, Lichtschalter, Sensoren für Haustüren und Fenster, Bewegungsmelder, Rauchmelder und viele weitere Geräte. Steuern können Sie das intelligente Zuhause über das Smartphone, das Tablet oder den PC, ohne dass ein zusätzliches Gateway-Gerät nötig wäre.

Z-Wave wirbt außerdem damit, dass auch IP-basierte Geräte wie WLAN-Kameras ins Smarthome-Netzwerk eingebunden werden können. Über einen eigenen App-Store sollen sich zudem Plugins laden lassen, die noch mehr Funktionen für die Smarthome-Zentrale bereitstellen.

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