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Neues Handy? Nun die Tarife sondieren

» Geschrieben von Florian am 29. Dez. 2011 Veröffentlicht in Digitale Welt, Testberichte

Immer mehr Handybesitzer nutzen Datentarife, um damit mobil im Internet zu surfen. Die Stiftung Warentest hat sich angeschaut, bei wem es sich mit dem Handy billig surfen und auch sprechen lässt.

Die Preise fürs Surfen im Internet über das Mobiltelefon purzeln immer weiter – das ist die gute Nachricht. Es bedeutet aber auch, dass alte Tarife für das mobile Surfen inzwischen vergleichsweise teuer oder gar unmöglich sind. Pech für all jene, die sich über einen längeren Zeitraum an einen Anbieter gebunden haben. Meistens sind das 2-jahres Verträge. Jeder Fünfte, so die Stiftung Warentest, nutze inzwischen ein Smartphone. Und besonders diese Klientel brauche einen Datentarif, sagt Rüdiger Stumpf von der Stiftung Warentest. “Es sind im Grunde zwei Tarife. Manchmal ist es auch eine Option, die man beim Anbieter für den Datentransfer zusätzlich abschließt. Und dann muss man schauen, welche Option, welche Kombination die Beste ist.”

Selbst wer vergleichsweise wenig über das Smartphone surft, benötigt einen Datentarif – denn auch die Nutzung von Applikationen baut beispielsweise automatisch eine Verbindung zum Internet auf. Schon ab rund fünf Euro zusätzlich, das zeigt die Untersuchung der Warentester, kann sich der Nutzer zu seinem Handytarif eine Datenflatrate hinzubuchen. Allerdings sollte beachtet werden, welches Datenvolumen abgedeckt wird. “Es gibt einmal Volumentarife und es gibt Flatrates. Bei Flatrates hat man auch einen Datenspielraum, wenn der aufgebraucht ist, verringert sich die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Das ist die Bandbreitendrosselung, man kann zwar dann noch weiter ins Netz gehen, aber es dauert, dauert und dauert.”

Achtung bei den Flatrates

Einige Flatrates decken beispielsweise nur 50 Megabyte Datenvolumen im Monat ab. Das reicht gerade mal zum Anschauen von rund 25 Minuten Kurzfilmen auf den einschlägigen Portalen im Netz. Wer regelmäßig im Internet surft, so Warentester Rüdiger Stumpf, sollte eine Flatrate mit mindestens 300 oder sogar 500 Megabyte in Betracht ziehen.

Für die Untersuchung wurden Nutzerprofile erstellt. Und je nachdem, wie oft der Kunde telefoniert und surft, variieren die Tarife für das Gesamtpaket.

Vorn liegen hier Tarife von “e-plus”, die meist auch über Supermarktketten und unter deren Namen verkauft werden, wie beispielsweise von “Netto” oder “Norma”.

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