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Schützen Sie Ihre Webseite vor Malware und Datenspionage

Mit wenigen Klicks lässt sich heute eine eigene Webseite ins Internet stellen. Selbst ein eigener Online-Shop ist in wenigen Schritten eingerichtet. Um eine sichere Datenübertragung zu gewährleisten und die Webseite vor eingeschleuster Malware zu schützen, müssen Webseitenbetreiber jedoch einige Maßnahmen ergreifen. Wir geben Tipps.

https © Freeimages.com/ Svilen Milev

Ihre Aufgabe: Eine sichere Webseite bereitstellen

Als Internetnutzer können Sie sich mit aktueller Anti-Virensoftware gegen Schadsoftware wie Viren und Trojaner zu schützen versuchen. Dazu sollten Sie sich stets die aktuelle Version eines Virenscanners herunterladen und regelmäßige Updates installieren.

Doch nicht nur als Nutzer sollten Sie sich vor Schadsoftware schützen. In der heutigen Zeit ist es so leicht wie noch nie, eine eigene Webseite ins Internet zu stellen. Mit wenigen Klicks steht das eigene Angebot zur Verfügung. Als Webseitenbetreiber sind Sie dabei grundsätzlich für Ihr Angebot selbst verantwortlich. Das bedeutet auch, dass Sie Ihre Webseite vor eingeschleuster Malware schützen müssen. Wird Ihr System gehackt, sollten Sie umgehend reagieren und Sicherheitslücken schließen, andernfalls kann Ihr Hosting-Anbieter die Webseite aus Sicherheitsgründen sperren. Unternehmen müssen sich zudem auch gegen Datenspionage schützen.

Sichere Datenübertragung über SSL und HTTPS

Ob Firmeninterna oder personenbezogene Kundendaten: Über die Webseiten von Unternehmen werden viele Daten übertragen, die für Hacker interessant sein könnte. Um sich vor Datenspionage zu schützen und Kunden eine sichere Datenübertragung zu gewährleisten, gehören SSL und HTTPS heute zu den Sicherheitsstandards. 1&1 erklärt, was es mit den Begriffen SSL und HTTPS auf sich hat und wie Sie die Sicherheitsprotokolle für Ihre Webseite umsetzen können. Hinter SSL verbirgt sich der Begriff „Secure Socket Layers“, eine Technik zur Verschlüsselung und Authentifizierung des Datenverkehrs. HTTPS steht für „Hypertext Transport Protocol Secure“ und stellt das Protokoll für die sichere Datenübertragung zur Verfügung.

Wie Sie Ihre Webseite vor Schadsoftware schützen können

Datenspionage ist die eine Gefahr – die andere besteht darin, dass Hacker Schadsoftware auf Ihre Webseite einfügen. Dafür nutzen sie häufig zwei Methoden: SQL-Injection und Cross-Site-Scripting. Per SQL-Injection schleusen Hacker schädlichen Code ein und beeinflussen das Verhalten der Webanwendung. Google schlägt zwei einfache Methoden vor, um sich vor derartigen Angriffen zu schützen:

  • Fügen Sie eine Ebene zwischen dem Frontend-Formular und der Datenbank im Backend ein, etwa eine PDO-Extension.
  • Maskieren Sie Zeichen, um alle Zeichen, die direkten Einfluss auf die Datenbankstruktur nehmen, zu neutralisieren.

Cross-Site-Scripting (XSS) nutzt Lücken in der Webapplikation aus. Schützen können Sie Ihre Webseite zum Beispiel mit folgenden Maßnahmen:

  • Beschränken Sie die Formulareingabe.
  • Verhindern Sie die Einschleusung von Code durch Datenkodierung.
  • Fügen Sie eine zusätzliche Ebene zwischen Dateneingabe und Backend ein.

Generell sollten Sie sich stets über aktuelle Sicherheitsrisiken informieren und die jeweilige Software bzw. das CMS aktuell halten.

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