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Testbericht devolo GigaGate Starter Kit

Wenn Laptop, Spielekonsoloe und Smart-TV gleichzeitig online sind, kann das Heimnetz schon mal schwächeln. Abhilfe soll da das devolo GigaGate bieten. Das ist eine Highspeed WLAN Bridge, die das Internetsignal vom Router genau dorthin übertragen soll, wo gerade eine schnelle Verbindung gebraucht wird. Für unseren Testbericht haben wir uns das devolo GigaGate Starter Kit einmal genauer angesehen.

devolo GigaGate Anwendung © devolo

Was soll das devolo GigaGate leisten?

4K-Videos auf dem Smart-TV streamen, Online-Games spielen, Hörbüchern und Songs in bester Wiedergabequalität lauschen: Das moderne Home-Entertainment benötigt eine ebenso stabile wie schnelle Internetverbindung. Die ist aber nicht immer überall gegeben. Bauliche Gegebenheiten wie dicke Wände stehen eventuell dem WLAN im Weg. Wenn mehrere Geräte gleichzeitig am Netz hängen, läuft das Heimnetzwerk auf Hochtouren und schafft vielleicht nicht immer die gewünschten Übertragungsraten.

In diesen Fällen lässt sich zum Beispiel ein Repeater einsetzen. Wer das nicht kann oder will, soll im devolo GigaGate eine leistungsfähige Alternative finden. Mit einer Übertragungsrate von bis zu 2 Gbit/s soll die WLAN Bridge laut devolo eine punktgenaue WLAN-Verbindung herstellen. Anwender erhalten also überall dort Highspeed-Internet, wo sie es gerade brauchen. Der Datendurchsatz soll dabei deutlich höher ausfallen als zum Beispiel beim devolo WiFi Repeater ac, der auch schon bei uns auf dem Prüfstand stand.

Das devolo GigaGate Starter Kit mit Basisstation und Satellite ist für 229.99 Euro (UVP) erhältlich. Bei Bedarf lässt sich das Starter Kit um weitere Satellites aufrüsten. Ein Einzelner kostet 139,90 Euro (UVP).

Das GigaGate Starter Kit: Der erste Eindruck

devolo GigaGate Starter Kit

© devolo

Das devolo GigaGate Starter Kit besteht wie beschrieben aus zwei Komponenten: der Basis und dem Satellite. Beide Geräte präsentieren sich im glänzenden Schwarz und mit abgerundeten Kanten. Das Design ist ebenso dezent wie elegant und sollte sich in jeden Raum einfügen. Sowohl Base als auch Satellite lassen sich hochkant aufstellen oder flach ablegen, ganz so, wie es an Ort und Stelle gerade passt. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen und robusten Eindruck.

Anschluss und Inbetriebnahme

Die Base lässt sich am Router oder am Switch anschließen. Der Satellite kann dann nach Belieben frei im Raum platziert werden. Bis zu fünf LAN-Anschlüsse stehen zur Verfügung, darunter ein Highspeed Gigabit Port für den Anschluss von High-Performance-Geräten. Bei den vier übrigen Anschlüssen handelt es sich um Fast Ethernet Ports mit 100Mbit/s für weitere kabelgebundene Multimediageräte. Für Smartphones, Tablets und Co. gibt es einen WLAN Access Point, zur Verfügung steht 2,4 GHz WLAN mit bis zu 300 Mbit/s.

Die Base ist in Windeseile angeschlossen. LEDs am Gerät zeigen den jeweiligen Status an. Wer sich am Leuchten stört, kann die LEDs in den Einstellungen auch abschalten. Nach dem Anschluss sollte die Netzwerkumgebung am PC zwei neue Drahtlos-Netzwerke erkennen: das 5 Ghz-Netz, über das Base und Satellite kommunizieren, sowie das vom Satellite zur Verfügung gestellte Netz.

Die Software zur Verwaltung des GigaGate ist extrem übersichtlich gestaltet. Einen Assistenten gibt es nicht, der ist für die wenigen Menüpunkte aber auch nicht nötig. Über die Software lassen sich Netzwerkname, Verschlüsselung, Kanalbanbreite, Kanal und Modus einstellen. Große Änderungen sind jedoch nicht nötig und auch nicht angeraten. Basis und Satellite kommunizieren mit 80 MHz im Modus 802.11 a+n+ac – Werte, die der Nutzer auch nicht verändern sollte.

devolo GigaGate Grafik

© devolo

WLAN Bridge mit überzeugender Reichweite

Im 5 GHz-Band überträgt die WLAN Bridge brutto bis zu 1733 Mbit/s. Wie sieht das in der Praxis aus? Zunächst testeten wir das devolo GigaGate Starter Kit im Bridge-Betrieb über die kurze Distanz im eigenen Wohnzimmer. Das Smart-TV empfängt die gestreamten 4K-Videos dabei ohne Probleme. Online-Games mit komplexer Grafik laufen ruckelfrei. Je weiter die Entfernung, umso geringer fällt dabei der Datendurchsatz aus. Wir verschärfen die Testbedingungen und ziehen mit Laptop und Satellite weiter in den Keller. Mit Base im 3. Stock lassen sich auch hier 4K-Videos verlustfrei streamen.

Freude macht die große Reichweite des GigaGate, die wie beschrieben von Wohnung zu Keller und auch von Wohnung zu Wohnung reicht. Dicke Wände und Decken sowie die Beschaffenheit derselben beeinträchtigen dabei natürlich den Datendurchsatz, zum Audio- und Videostreaming reicht es aber in der Regel.

Fazit: Schnell einsatzfähige WLAN Bridge

Im Test überzeugt das devolo GigaGate Starter Kit vor allem durch seine einfache und unkomplizierte Einrichtung. Selbst ohne technisches Vorwissen lässt sich die Basis mühelos mit dem vorhandenen Netzwerk verbinden und fügt sich nahtlos in dieses ein. Individuelle Einstellungen sind möglich, aber nicht nötig. Die Performance und vor allem die große Reichweite gefallen im Test ebenfalls. Wer ohne großen Aufwand die Reichweite seines Routers verlängern möchte, wird Gefallen an der schicken WLAN Bridge finden. Lediglich der Preis dürfte die Nutzerschaft etwas einschränken.

Das devolo GigaGate Starter Kit kaufen

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