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Testbericht Magix Music Maker Premium Edition

Seit mehr als 20 Jahren ist der Magix Music Maker die Software der Wahl für loopbasierte Musikproduktionen auf dem PC. Mit exklusiven Loop-Paketen und Software-Instrumenten kann jeder Nutzer seine Music Maker-Version individualisieren. Wir haben uns die Premium Edition der Musiksoftware einmal angesehen.

Magix Music Maker Bildschirmkeyboard © Magix

Der Magix Music Maker Premium 2017

Seit mehr als 20 Jahren ist der Magix Music Maker nun schon auf dem Markt. Das in Berlin ansässige Unternehmen Magix möchte mit der Software auch Einsteigern vielfältige und kreative Möglichkeiten bieten, eigene Songs zu erstellen. Die Jahre sind natürlich nicht spurlos am Music Maker vorübergegangen. Mittlerweile liegt die Version 2017 vor und die hat wieder ein paar Neuerungen und Aktualisierungen mit im Gepäck.

Den Magic Music Maker gibt es in verschiedenen Versionen:

  • Eine kostenlose Vollversion, die erstmals seit dem 21. März 2017 zum Download bereitsteht.
  • Die Music Maker Plus Edition, die noch mehr Sounds, Loops und Effekte mitbringt und die Bearbeitung von bis zu 88 Tonspuren erlaubt.
  • Die Music Maker Live Edition mit Live-Pad-Modus und Live-Sets.
  • Die Music Maker Premium Edition, die alle Funktionen mit noch mehr Sounds und zur Verfügung stehenden Instrumenten vereint.

Wir haben uns für unseren Test den Magix Music Maker in der Premium Edition vorgenommen. Im Vergleich mit ähnlicher Software fällt diese schon auf den ersten Blick durch den günstigen Preis von 129,99 Euro auf. Da dürften sich auch Einsteiger angesprochen fühlen, die das Musikproduzieren am PC erst einmal ausprobieren wollen.

Was bietet die Magix Music Maker Premium Edition?

Magix Music Maker Premium Packshot

© Magix

Die Premium Version der Musiksoftware bringt mehr als 8000 Loops mit. Diese hohe Zahl kommt zustande, da alle Loops in sieben Tonhöhen vorliegen: C-Dur, D-Moll, E-Moll, F-Dur, G-Dur, A-Moll und B-Dur. Hinzu kommen 12 Song Construction Sets, die so ziemlich alles abdecken, was an Genres gerade angesagt ist, von Techno und House über Dubstep und Dance bis hin zu Rock und Jazz.

Noch mehr Möglichkeiten erhalten Anwender der Software dank der enthaltenen Premium-Instrumente. Hier hat Magix einiges aufgefahren, was das Herz von Musikproduzenten höher schlagen lässt: Man kann einen virtuellen Männer- oder Damenchor singen lassen, auf Wunsch auch einen gemischten Chor. Eine Kirchenorgel (Church Organ) verleiht den Aufnahmen orchestrales Pathos. Cinematic Soundscape ist eine Sammlung von Soundcollagen, mit der sich filmreife Soundtracks erstellen lassen. Ein Concert Grand genannter Konzertflügel gehört ebenfalls zu den virtuellen Instrumenten und glänzt durch sehr realistischen Klang.

Natürlich hat der Magix Music Maker Premium auch Synthesizer mit an Bord. Der DN-e1 Synthesizer bringt reichtlich Presets mit und arbeitet mit 18 verschiedenen Filtertypen und Filterkombinationen. Der Lead Synthesizer ergänzt dies durch eine virtuelle VCA-Schaltung mit neun weiteren Filtertypen. Mit dem Revolta 2 Synthesizer lässt sich ebenfalls kreativ an den Sounds basteln.

Freunde klassischer und rockiger Klänge werden mit dem VITA Sampleplayer viel Freude haben. Der bringt jede Menge Sounds aus dem klassischen Genre mit und lässt Blasinstrumente, Streicher und Percussions erklingen. Soll es rockiger werden, hat er aber auch einige elektrische Gitarren, E-Pianos und ordentliche Schlagzeuge im Angebot.

Wem das immer noch nicht genug ist, der kann weitere Loops und Samples direkt über den In-App-Store erwerben.

Großer Funktionsumfang

Der Magix Music Maker in der Premium Edition 2017 stellt seinen Anwendern unbegrenzte Tonspuren zur Verfügen. Außerdem sollen zahlreiche weitere Funktionen die digitale Musikproduktion einfacher machen:

  • MIDI-Editor.
  • VST3- und VST2-Schnittstellen für die Einbindung von virtuellen Instrumenten, Plug-ins und weiteren Extras.
  • Profi-Werkzeuge für die Audiobearbeitung.
  • Audio Converter für Dateiformate wie MP3, WAV, OGG Vorbis, FLAC, WMA, AIFF oder MIDI.
  • CD-DVD-Brenner.
  • Mastering-Suite und Auto Mastering.
  • Möglichkeiten, die Songs direkt online zu veröffentlichen.

Download und Installation

Der Magix Music Maker Premium Edition 2017 kann einfach direkt über Magix.com heruntergeladen werden. Da das Installationsprogram zuerst die wichtigsten Dateien aus dem Internet herunterlädt, geht der Download relativ flott vonstatten. Es ist empfehlenswert, die heruntergeladene Installationsdatei zu sichern. Bei einer erneuten Installation fallen so keine Wartezeiten für einen neuerlichen Download an.

Die Benutzeroberfläche

Wie gesehen, bringt der Magix Music Maker Premium 2017 eine ganze Reihe an Funktionen, Sounds und Extras mit. Wer jetzt glaubt, dass dies zu einer extrem komplexen, unübersichtlichen Benutzeroberfläche führt, wird eine angenehme Überraschung erleben: Grafisch ist der Music Maker sehr übersichtlich und angenehm gestaltet.

Die Benutzeroberfläche teilt sich in drei große Bereiche: Der erste Bereich oben links ist die Drag&Drop-Fläche, auf dem Songs und Sounds arrangiert werden können. Rechts daneben befinden sich die verschiedenen Loops und Instrumente. Unten links werden wahlweise das virtuelle Keyboard, der Inspektor oder Effekte angezeigt.

Wer mit mehreren Bildschirmen arbeitet, kann die Oberfläche auch auf diese aufteilen und gewinnt so noch mehr Übersicht.

Magix Music Maker Benutzeroberfläche

© Magix

Tutorials erleichtern den Einstieg

Die große Auswahl an Loops, Instrumenten, Effekten und schieren Möglichkeiten kann trotz der einfach gehaltenen Benutzeroberfläche erst einmal erschlagend wirken. Magix hat aber mehrere einfach verständliche Tutorials zusammengestellt, welche den Einstieg in die Arbeit mit dem Music Maker erleichtern. Wer lieber direkt selbst loslegen will, findet sich in der Regel ebenfalls schnell zurecht.

Musik produzieren leicht gemacht

Die Arbeit mit dem Drag&Drop-Arranger gestaltet sich denkbar einfach. Die einzelnen Sounds werden einfach aus dem Baukasten auf der rechten Seite ausgewählt, mit der Maus in den Arranger gezogen und dort eingefügt. Da die Loops in sieben Tonstufen daherkommen, lässt sich die gewünschte Tonlage sehr einfach ändern. Bei Änderung der Tonstufe passt der Magix Music Maker automatisch alle darunter liegenden Objekte und Sounds an.

Anfänger stützen sich auf die vielen Vorlagen und finden sich so nach und nach ein. Wer schon etwas weiter fortgeschritten ist, widmet sich den virtuellen Instrumenten und spielt damit eigene Songs oder Passagen ein. MIDI-Instrumente lassen sich einfach an den PC anschließen und mit dem Programm benutzen. Oder man spielt die gewünschten Sounds mit dem virtuellen Keyboard ein.

Mit den verschiedenen Studioeffekten gelingt die perfekte Abmischung des Songs. Mit der Mastering Suite erhält die Produktion das letzte Finish. Einsteiger können sich durch das Auto Mastering helfen lassen. Vorsteinstellungen für verschiedene Musikgenres verleihen dem eigenen Stück den richtigen Sound.

Musik direkt veröffentlichen und Videos vertonen

Mit dem Magix Music Maker Premium 2017 lassen sich auch Videodateien einbinden. Entweder spielt man ein bereits vorhandenes Video ein und erstellt den Soundtrack dazu, oder man nimmt über die PC-Kamera ein neues Video auf.

Über die integrierte Upload-Funktion ist der eigene Song dann blitzschnell im Netz veröffentlicht. Einfach den Song und die gewünschte Plattform auswählen, einloggen und hochladen. Schon ist das Lied auf Facebook, SoundCloud oder YouTube zu hören.

Fazit: Herausragendes Preis-/Leistungsverhältnis

Schon für einen vergleichsweise günstigen Preis bietet der Magix Music Maker Premium jede Menge Möglichkeiten, eigene Songs am PC zu produzieren. Dank der überaus übersichtlichen Benutzeroberfläche arbeiten auch Einsteiger sich schnell ein. Die Premium Edition mit ihren zahlreichen Instrumenten und Effekten erfüllt dabei auch hohe Anforderungen an die digitale Musikproduktion.

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