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TomTom will den Actioncam Markt aufschütteln

Atemberaubende Videos frisch vom Berg oder spektakuläre Aufnahmen vom Gleitschirmfliegen: Actioncams boomen. Bevor die Abenteurer ihre Freunde allerdings mit ihren Erlebnissen beeindrucken können, steht meist noch die Bearbeitung und das Hochladen der Videos an. TomToms neue Actioncam Bandit möchte die Bearbeitung nun wesentlich schneller machen.

Die TomTom Bandit Actioncam TomTom Bandit © TomTom

Shake & Post: Einfach das Smartphone schütteln

Mit der Bandit Action Kamera steigt der Navigationsgeräte-Hersteller TomTom in den Actioncam Markt ein. Um auf die neue Cam aufmerksam zu machen, hat sich das Unternehmen einen lustigen Werbespot einfallen lassen: Hoch hinaus geht es für eine Ziege. „Baaadass Bill“ liegt das Freeclimbing immerhin im Blut. Und auch mit dem Gleitschirm macht die Ziege eine gute Figur. Die Bandit Actioncam ist auf dem Helm montiert immer dabei, das iPhone darf ebenfalls nicht fehlen.

Der Werbeclip zeigt bereits die Besonderheit, mit der die TomTom Bandit die Konkurrenz wie die Contour ROAM3 ins Visier nimmt: Die Schnittfunktion lässt sich außergewöhnlich einfach bedienen. Zur Actioncam gibt es eine App, die aufs iPhone geladen wird. Das muss nun nur noch mit der Kamera gekoppelt werden. Die Bandit verfügt als erste Actioncam weltweit über einen integrierten Medien-Server. Der macht das Herunterladen des Videomaterials überflüssig. Wer seine spannenden Urlaubsabenteuer mit Freunden und Bekannten teilen möchte, liest die Videodaten einfach mit der TomTom App ein. Um den Clip zu speichern, muss man nun nur sein Smartphone schütteln. Die Filmschnitt-App wählt die Bilder nach Bewegung, Beschleunigung und Herzschlag aus und setzt sie zu einem Video zusammen. Wer mag, kann den Clip nun noch ein wenig verfeinern oder mit passender Musik unterlegen – fertig ist das Video für soziale Netzwerke. Die App steht derzeit nur für iOS zur Verfügung, eine Version für Android-Smartphones soll aber in Kürze folgen.

Weitere Funktionen der TomTom Bandit

Die TomTom Bandit ist mit ist mit verschiedenen GPS- und Bewegungssensoren ausgestattet. Die messen laufend Daten wie Höhenmeter, Geschwindigkeit, einwirkende G-Kräfte und zum Beispiel auch den Puls. Diese Daten zieht die Filmschnitt-App anschließend zur Erstellung des fertigen Clips heran. Die besten Szenen sollen die integrierten Sensoren automatisch markieren, damit diese auch nach dem Abenteuer ganz einfach wiedergefunden werden können.

Die TomTom Bandit ist außerdem mit einem Weitwinekelobjektiv ausgestattet und verfügt über einen speziellen Batt-Stick mit USB 3.0-Anschluss. Zum Laden des Akkus lässt sich der Batt-Stick einfach per USB an den Computer anschließen. Zeitgleich können die Videodaten per USB auf den Rechner geladen werden – Kabel sind nicht mehr notwendig. Das Gehäuse ist besonders flach, das Stahlring-Haltesystem hat einen Schnellverschluss für die einfache Montage am Helm. Wasserdicht ist die TomTom Bandit ebenfalls – bis 50 Meter Wassertiefe wird kein gesondertes Gehäuse benötigt. Start- und Stopptaste sind separat, damit sich die Kamera auch ohne Hinschauen einfach bedienen lässt. Bei Amazon gibt es die Bandit Actioncam derzeit ab 429 Euro.

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