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Windiger Google-Strom

Der US-Amerikanische Suchmaschinenbetreiber Google ist ein großer Stromfresser, gigantischem Ausmaßes. Google besitzt riesige Rechenzentren deren Stromverbrauch von Google nicht benannt wird. Dies soll ein Geheimnis bleiben.

Aber der US-Internetkonzern gilt als jener, der sich stark für erneuerbare Energie einsetzt. Jüngst wurde ein Deal mit zwei japanischen Firmen öffentlich gemacht. Gemeinsam mit den Firmen Itochu und Sumitomo wird Google den größten Windpark der Welt errichten. Gebaut wird auf einem riesigen Areal in Oregon, USA. Das Projekt soll insgesamt eine halbe Milliarde Dollar kosten (umgerechnet 350 Millionen Euro). Google selbst steuert 100 Millionen Dollar (70 Millionen Euro) dazu.

Die drei Firmen besitzen somit die Mehrheit der Anlage von General Electric. Manager Rick Needham teilte per Firmenblog mit, dass die Anlage 2012 ans Netz gehen soll. Der Name des Projekts: Shepherds Flat. Gebaut wird auf einem 78 Quadratkilometer großem Areal. 338 Turbinen werden später dort arbeiten. Der Windpark in Oregon wird der größte der Welt und produziert 845 Megawatt Strom. Der durch Wind produzierte Strom liefert selbigen für 235.000 Haushalte. Die Baukosten, die auch von General Electric getragen werden, betragen zwei Milliarden Dollar. General Electric liefert zudem die Windräder.

Die Beteiligung Googles in der Öko-Strom-Branche beläuft sich mit dem Oregon-Projekt auf nunmehr 350 Millionen Dollar. Erst letzte Woche kauften sich die Kalifornier in eine Photovoltaik-Anlage an der Havel in Brandenburg ein. Mit 3,5 Millionen Euro schlug dabei die Investition zu Buche. Zudem war es Googles erstes Engagement bzgl. erneuerbarer Energie, auf nicht-amerikanischem Terrain.

47 Hektar groß ist das Areal der Solaranlage in Brandenburg. Errichtet auf dem ehemaligen Arado-Flugzeugwerk, liefert es pro Jahr rund 18 Millionen Kilowattstunden Strom. Es zählt zu den größten Solaranlagen Deutschlands. Google hatte sich zu 49 Prozent dort eingekauft. Anderer Teilhaber ist zu 51 Prozent die Hamburger Capital Stage AG. Die Hamburger Firma besitzt 14 solcher Solaranlagen auf deutschem Boden. Die Anlage an der Havel bietet 5.000 Haushalten sauberen Strom.

1 Kommentar zu Windiger Google-Strom

  1. Finde ich super, dass Google sich dafür einsetzt.

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