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Erfolgsfaktor Wissensmanagement

Wissen ist ein Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Was wie ein Allgemeinplatz klingt, ist noch längst nicht in allen Firmen angekommen. Dabei ist effizientes Wissensmanagement eine wichtige Voraussetzung, um im Wettbewerb zu bestehen. Wie können kleine und mittelständische Unternehmen Wissensmanagement einführen und welche Tools helfen Ihnen dabei?

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Wissensmanagement: Relevant für KMUs

Was ist eigentlich Wissen? Wissen ist keineswegs gleichbedeutend mit Information. Vielmehr besteht Wissen darin, Informationen in einen Zusammenhang einzuordnen. Als Wissensmanagement bezeichnet man dann die systematische Identifikation, Aufbereitung, Implementierung und Anwendung von Wissen.

Warum ist Wissensmanagement für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nun wichtig? Zunächst einmal ist die Übertragung von Wissen von einem Mitarbeiter zum anderen in Betrieben nichts Neues: Meister übermitteln ihr Wissen an Lehrlinge, Arbeitskollegen tauschen sich untereinander über ihr Fachwissen aus, der Chef teilt seinen Angestellten wichtige Fakten für den Arbeitsalltag mit. In unserer Informationsgesellschaft hat die Menge an Wissen jedoch enorm zugenommen. Das Wissensmanagement hat zum Ziel, zu erschließen, welches Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter vorhanden ist, und soll herausfinden, wie dieses Wissen zum Vorteil für das Unternehmen genutzt werden kann. Dabei sollte Wissensmanagement allerdings kein Selbstzweck sein, sondern darauf abzielen, konkrete Probleme zu lösen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Wie KMUs Wissensmanagement einführen können

Um KMUs bei der Einführung von Wissensmanagement zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 2002 die Initiative „Fit für den Wissenswettbewerb“ gestartet und eine gleichnamige Broschüre herausgegeben (PDF). Die Autoren beschreiben Wissensmanagement anhand eines 3-Ebenen-Modells:

  • Menschen als Wissensträger
  • Communities zum Austausch von Erfahrung und Wissen
  • Prozesse als Anwendungsfeld von Wissen
  • Wissensportale zur Synchronisation von Wissensmanagement-Aktivitäten
  • Informationstechnik als Werkzeug der Wissensbasis

Um Wissensmanagement im Unternehmen einzuführen, schlagen die Autoren das Vorgehen als Projekt vor:

  • Initiieren des Wissensmanagement-Projekts
  • Analyse der Ist-Situation
  • Entwicklung und Definition von Anforderung, Einführung von ausgewählten Lösungen
  • Implementierung
  • Auswertung und Planung weiterer Maßnahmen zur Verankerung des Wissensmanagements im Unternehmen

Effektives Wissensmanagement mit den richtigen Tools

Bei der Einführung des Wissensmanagements stehen Unternehmen vor der Aufgabe, die richtigen Tools und Hilfsmittel zu finden. Übersichtliche Plattformen sind gefragt, die das Wissen auf einer Oberfläche bündeln und einen schnellen Zugriff erlauben. Die Haufe-Suite möchte eine derartige Plattform bieten, die das im Unternehmen vorhandene Wissen zudem in Verbindung mit dem Fachwissen von Haufe bringt. Unternehmen können das Wissen ihrer Mitarbeiter bündeln und erhalten zugleich Zugriff auf Wissensdatenbanken zu verschiedenen Themen, zum Beispiel mit Steuerinformationen oder zum Thema Personal Office.