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Fitbit Aria: Die intelligente Waage im Test

Möchten Sie abnehmen? Ihre Fitness verbessern? Oder wollen Sie Muskeln aufbauen? Um die Veränderungen Ihres Körpers zu überprüfen, benötigen Sie natürlich eine Waage. Die Fitbit Aria kann mehr als nur das Gewicht anzuzeigen: Mit intelligenten Funktionen und WLAN-Anschluss möchte die Waage Sie auf dem Weg zur Traumfigur unterstützen.

Fitbit Aria WLAN-Waage © Fitbit

Die Fitbit Aria: Der erste Eindruck

Optisch macht die Fitbit Aria auf den ersten Blick einen sehr eleganten Eindruck: Schlank und weiß ist sie, das Design zeichnet sich durch moderne Geradlinigkeit aus. Für alle, die es dunkler mögen, gibt es die Waage auch in Schwarz. Sie ist 31,2 cm lang und breit und 33,4 mm hoch, mit 1,93 kg ist die Waage selbst eher ein Leichtgewicht. Die polierte Glasoberfläche verleiht der Waage eine edle Anmutung, die in jedes Badezimmer passt. Oder auch ins Schlafzimmer oder in den Fitness-Raum oder wo auch immer Sie sich wiegen möchten. Die Oberfläche aus Hartglas macht einen robusten Eindruck, ebenso die Unterseite aus ABS.

Die runde LCD-Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung ist mit 5,5 cm Durchmesser nicht sehr groß, aber gut und deutlich zu erkennen. Sie zeigt Gewicht, Körperfettanteil und Benutzerauswahl an. Sie können auswählen, ob Sie das Gewicht in Kilogramm, Pfund oder Stones anzeigen lassen möchten; die Messung reicht von neun bis 158 Kilogramm. Zum Betrieb braucht die Waage vier AA-Batterien, die bereits im Lieferumfang enthalten sind. Laut Fitbit macht Spritzwasser der Waage nichts aus. Ins Wasser getaucht werden darf die Aria aber nicht.

Vom Hersteller gibt es außerdem noch einen Warnhinweis: Nicht verwenden sollten Sie die Aria Waage, wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen oder schwanger sind, da die Waage zur Körperfettmessung Strom durch den Körper leitet. Auch für Kinder unter zehn Jahren ist die WLAN-Waage nicht geeignet. Die ideale Betriebstemperatur für die Waage liegt zwischen 0 und 56 Grad.

Diese Funktionen bringt die Fitbit Aria mit

Fitbit Aria Personenwaage

© Fitbit

Die Zeiten, in denen Waagen einfach nur das Gewicht anzeigen, sind schon lange vorbei. Die Fitbit Aria möchte nun noch ein wenig intelligenter sein als andere Waagen. So zeigt sie das Gewicht an, darüber hinaus den Body-Mass-Index (BMI), das Lean Mass und den Körperfettanteil und zeichnet diese Werte auf. Das Gewicht misst die Aria mit Hilfe von vier Wägezellen. Anhand von Größe und Gewicht ermittelt sie den BMI, den Körperfettanteil errechnet die Waage mittels einer Bioimpedanzanalyse. Die Waage selbst gibt keine Auskunft über die Gewichtshistorie, dazu dient das Fitbit Dashboard.

Möchten Sie sich darüber informieren, wie sich Ihr Körper entwickelt hat,können Sie sich Ihre Erfolge in einfach verständlichen Diagrammen und Kurven im Fitbit Dashboard anzeigen lassen. Zugang gibt es über den Rechner oder per App über Smartphone und Tablet. Die Waage ist WLAN-fähig, kann daher Statistiken kabellos mit allen Geräten synchronisieren. Darüber hinaus ist die Fitbit Aria ist mit Fitness-Trackern wie dem Fitbit Charge kompatibel. So können Sie sich Ziele setzen und mit Hilfe eines Kalorien-Coaches erreichen.

Die Fitbit Aria eignet sich darüber hinaus für die ganze Familie: Sie erkennt bis zu acht Benutzer. Diese unterscheidet die Waage automatisch anhand der ermittelten Werte. Solange sich Gewicht und Körperfettanteil der benutzenden Personen voneinander unterscheiden, funktioniert das auch problemlos. Möchten Sie Ihre Maße nicht mit anderen Benutzern teilen? Kein Problem, die Aria hält diese unter Verschluss.

Fitbit Dashboard und Synchronisation

Der Vorteil einer intelligenten WLAN-Waage liegt natürlich darin, dass Sie Ihre Abnehmerfolge und Gewichtsveränderungen immer im Auge behalten. Dazu dient das Fitbit Dashboard, das Sie zum Beispiel auch mit dem Fitness-Armband Fitbit Charge nutzen. Hier geben Sie Ihre Ziele ein, hier erhalten Sie Einblick in Diagramme und Kurven, welche die Entwicklung Ihres Gewichts und Ihres Körperfettanteils anzeigen. Die Aria Waage synchronisiert sich kabellos per WLAN mit allen Geräten, auf denen Sie das Fitbit Dashboard aufrufen möchten, zum Beispiel mit dem Desktop-Rechner, dem Tablet oder dem Smartphone. Dazu nutzt sie den WLAN-Standard 802.11b und ein 2,4 GHz Netz, das Netzwerk ist WEP/WPA/WPA2 verschlüsselt. Die Fitbit Aria arbeitet mit folgenden Betriebssystemen und Geräten zusammen:

  • Windows XP und höher oder Mac OS X 10.5 und höher
  • iPhone 4S und höher
  • iPad 3 Gen. und höher
  • aktuelle Android- und Windows-Geräte

Dank der ständigen Synchronisation können Sie Ihre Daten immer und überall auswerten. Ist die Verbindung zum Internet mal unterbrochen, speichert die Waage die Wiegeergebnisse und leitet sie später weiter.

Die Anzeige und das Display

Wie bereits beschrieben, fällt das runde Display der Fitbit Aria etwas klein aus. Dadurch zeigt die Waage auch nicht mehr als ein Messergebnis zur gleichen Zeit an – dafür stehen aber App und Fitbit Dashboard zur Verfügung. Auf der Waage wechselt die Anzeige durch. Die Buchstaben und Zahlen immerhin sind schön groß und gut zu lesen. Ein wenig umständlich wird es dadurch allerdings, die langen Fließtexte zu lesen, welche die Waage ebenfalls anzeigt.

Der erste Einsatz

Beim ersten Einsatz verbindet sich die Fitbit Aria automatisch und kabellos mit dem Gerät der Wahl. Dazu rufen Sie entweder über Ihren Rechner oder über die Fitbit App auf dem Smartphone oder Tablet die Setup-Einstellungen auf. Das Setup ist einfach und intuitiv gehalten, die erste Installation in wenigen Augenblicken erledigt.

Die Messergebnisse

Eine gute Personenwaage sollte das Gewicht und den Körperfettanteil natürlich möglichst genau anzeigen. Im direkten Vergleich mit anderen Waagen überzeugt die Genauigkeit der Fitbit Aria bei der Gewichtsermittlung, Abweichungen liegen im Grammbereich. Steigt man mehrere Male direkt hintereinander auf die Aria Waage, zeigt diese minimale Gewichtsschwankungen.

Den Körperfettanteil ermittelt die WLAN-Waage mittels Bioimpedanzanalyse, leitet also minimalen Strom durch den Körper, misst den Widerstand und errechnet daraus den Fettanteil. Einen Haltegriff gibt es nicht, daher leitet die Aria Waage den Strom lediglich von einem Fuß zum anderen. Diese Art der Messung ist etwas ungenauer als die Messung mit zusätzlichem Haltegriff,da der Fettanteil des Oberkörpers unberücksichtigt bleibt und lediglich geschätzt wird. Die Genauigkeit des Ergebnisses reicht aber aus, um sich eine Entwicklung des Körperfettanteils über längere Zeit anzeigen zu lassen.

Tipps zum Wiegen

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps zum Wiegen:

  • Stellen Sie die Fitbit Aria auf einen geraden Untergrund ohne Teppich.
  • Betreten Sie die Personenwaage ohne Schuhe oder Socken.
  • Wiegen Sie sich immer zur gleichen Tageszeit (am besten morgens vor dem Frühstück) und gleich (un)bekleidet.
  • Tägliche Gewichtsschwankungen sind normal. Um Frust vorzubeugen, wiegen Sie sich einmal pro Woche an einem bestimmten Wochentag.

Fazit

Die Fitbit Aria WLAN-Waage sieht gut aus und bietet dank des Fitbit Dashboards zudem einige praktische Funktionen. Die genaue und grafisch gut aufbereitete Übersicht von Abnehmerfolgen und Veränderungen des Körperfettanteils motiviert. Richtig Spaß macht der Einsatz der Waage, wenn die Fitbit Aria mit dem Fitness-Tracker Fitbit Charge synchronisiert wird. So lässt sich kontrollieren, ob alle gesetzten Ziele tatsächlich erreicht werden.

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