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Grob fahrlässig: ohne Virenschutz im Netz unterwegs?

Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Facebook Opfer eines Hackerangriffs wurde. Auch wenn der Internetriese die Attacke einigermaßen unbeschadet überstanden hat, zeigte sie ganz deutlich, wie groß die Gefahr für Onlineuser nach wie vor ist. Beim Surfen im Netz lauern hinter fast jedem Klick sogenannte Sicherheitslücken, die Viren und Malware oder auch gefährlichen Links Zutritt zum eigenen Rechner verschaffen.

Virenschutz im Netz

Wer noch keine entsprechende Software auf seinem PC installiert hat, die mögliche Gefahrenquellen im Internet erkennt und abwehrt, handelt heutzutage grob fahrlässig. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Programme wie jene von Trend Micro, die darauf spezialisiert sind, Daten zu schützen und mögliche Angriffe abzuwehren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen privaten Anwender handelt oder um ein größeres Unternehmen – es gibt für jede Sparte individuelle Lösungen. Welche Sicherheitstipps Sie sonst noch davor bewahren können, Opfer von Viren oder Hackerangriffen zu werden, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Gefahren im Internet: So surfen Sie sicher

Wenn Sie sich auf einer Webseite anmelden, um Ihre E-Mails zu checken, einem sozialen Netzwerk beizutreten oder einen Onlineshop zu nutzen, müssen Sie sich im Vorfeld registrieren lassen. Dies funktioniert in der Regel nur gegen den Austausch privater Daten, auf die es Hacker abgesehen haben. Um diese zu schützen, sollten Sie möglichst komplizierte Passwörter wählen, die mindestens acht Zeichen lang sind und aus Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen. Der eigene Name oder das Geburtsdatum ist besonders leicht zu knacken und sollte daher niemals Verwendung im Internet finden.

Sogenannte Spammails landen jeden Tag zuhauf im Postfach. Diese kommen in der Regel von unbekannten Absendern und enthalten fragwürdige Links oder Dateianhänge, deren Inhalte von Viren versucht wurden. Um User dennoch zu locken, die E-Mail zu öffnen, finden sich in der Betreffzeile Warnungen oder Drohungen ein, wie etwa „Mahnung“ oder „Ihre Rechnung“ – lassen Sie sich davon nicht beirren und öffnen Sie in keinem Fall den Inhalt eines Absenders, den Sie nicht kennen. Vertrauen Sie nur den E-Mails, die von Freunden und Bekannten geschickt wurden oder von Dritten, denen Sie Ihre Adresse mündlich bzw. schriftlich mitgeteilt haben.

© Jason Reed/Photodisc/Thinkstock