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last.fm – Nicht nur für Musikliebhaber

last.fm-MusikbibliothekMusikfreunde aufgepasst! last.fm ist der soziale Musikdienst im Netz. Wer oft Musik hört und neue Künstler entdecken möchte oder einfach die neuesten, personalistierten Konzertempfehlungen abonnieren möchte, der ist auf der Seite genau richtig. Aber auch Otto-Normal-Hörer kommen auf ihre Kosten dank umfangreichen Statistikfunktionen und Community-Forum.

Als erstes braucht man ein Scrobbler-Programm. Dieses Programm überträgt statistische Daten zu jedem gespielten Lied – auch scrobbeln (engl. to scrobble) genannt. Man kann entweder das offizielle Programm auf der Website herunterladen (http://www.last.fm/download) oder einfach sein Lieblingsprogramm verwenden. Viele Musikprogramme unterstützen Scrobbling als Standard oder per PlugIn wie z.B.: iTunes, Winamp, amaroK, Rhythmbox, VLC und Windows Media Player. Auch iPod-Besizter dürfen sich freuen. Alle auf dem iPod gespielten Lieder, werden beim Synchronisieren mit dem PC gescrobbelt und gehen somit in die Statistiken ein.

Entweder durch das Programm oder auf der Website kann man sich dann registrieren und erhält seine Benutzerdaten und schon kann es losgehen. Nach einer gewissen Zeit und einigen Liedern zeigt die Website alle möglichen Statistiken und Empfehlungen an. Dass last.fm an der Basis ein soziales Netzwerk ist zeigt auch die Freunde- und Nachbarschaftsfunktion. Freunde sind Bekannte, die ebenfalls den Service benutzen. Nachbarn sind (meist) wildfremde Menschen, die den gleichen Musikgeschmack haben wie man selbst. Viele Lieder kann man per Streaming auf der Seite anhören oder zumindest reinhören. Interessant sind die Konzertempfehlungen, die einem anhand des Musikgeschmacks und des Wohnortes gegeben werden. Dort kann man sich mit anderen unterhalten, die ebenfalls das Konzert besuchen wollen.

last.fm-ProfilseiteWenn man auf das eigene Profil schaut sieht man in der Mitte worum es eigentlich geht. Unter einigen Informationen zum Benutzer werden die kürzlich gespielten Titel angezeigt. Darunter mehr Infos über die eigene Musiksammlung. Welcher Künstler wurde am meisten gespielt? Welche Lieder haben es in meine persönliche Top-10 Liste der letzten 7 Tage geschafft? Solche und weitere Fragen beantwortet die Seite mit Leichtigkeit. Ein Makel ist, dass die einige Balkendiagramme nicht proportionalübereinstimmen. So passiert es, dass die Balken zweier Artisten mit 600 und doppelt so vielen Titel gleich lang sind.

Fazit: Spielerei für Musik- und Statistikfreunde, aber auch Anderen wird ein Test empfohlen. Also schaltet eure Musik an und scrobbelt bis die Ohren glühen!

PS: Hier geht’s zu meinem last.fm-Profil