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Testbericht breathe ilo

Viele Frauen möchten ihren Zyklus genau im Blick haben, sei es einfach nur so oder mit dem Ziel schwanger zu werden. Die Neuheit auf dem Markt: breathe ilo. Der Fruchtbarkeitstracker basiert auf einer ganz neuen Methode. Bei der Fernsehshow „Das Ding des Jahres“ konnte das Gerät überzeugen. Wir machen selbst den Test.

Breath ilo Verpackung plus Inhalt

Das Prinzip hinter breathe ilo

Breath Ilo nahBreathe ilo ist der einzige Ovulationstest, der die fruchtbaren Tage in Echtzeit erkennt – und zwar über den Atem. Genauer gesagt misst der breathe ilo den CO2-Gehalt der Atemluft. Während des Menstruationszykluses werden Hormone erzeugt, die eine Veränderung des CO2-Gehalts bedingen. Es kommt einige Tage vor dem Eisprung zu einem CO2-Abfall. Selbst bemerkt man davon nichts – breathe ilo schon.  Durch die tägliche Messung des genauen CO2-Gehalts der Atemluft wird dieser Abfall registriert. Zusätzlich können Symptome in der App dokumentiert werden. Der selbstlernende Algorithmus wird mit jedem Zyklus genauer und zeigt also noch präziser die fruchtbaren Tage an.

Interessanterweise ist bereits seit 1951 bekannt, dass es während des Menstruationszyklus zu einer Veränderung des CO2-Gehaltes kommt und dieser Wert daher als Bio-Marker für den Ovulationszeitpunkt dienen kann. Fast 70 Jahre hat es gedauert, bis auf Grundlage dieses Prinzips ein Produkt entwickelt wurde. So können Frauen nun das lästige Messen der morgendlichen Basaltemperatur oder die Verwendung von Urinteststreifen sein lassen. Entwickelt wurde das Gerät von einer Firma aus Graz.

Design & Verpackung überzeugen

Breath Ilo FlyerDer breathe ilo kommt in einer hochwertigen und ansprechend gestalteten Box bei uns an. In der Verpackung enthalten sind:

  • das eigentliche Messgerät
  • ein Mundstück
  • eine Nasenklammer
  • ein Ladegerät
  • eine Kurzanleitung

Bis auf die Kurzanleitung, die einem billigen Flyer gleicht, sieht das Gerät wertig und stylisch aus. Auf der Kurzanleitung wird auf die eigentliche Bedienungsanleitung verwiesen, die nur online einsehbar ist. Positiv hervorzuheben ist die klare Kommunikation auf der Verpackung. Es wird darauf hingewiesen, dass der Fruchtbarkeitstracker bei Kinderwunsch und zur natürlichen Zykluskontrolle gedacht ist, nicht aber zur Verhütung eingesetzt werden kann.

Die erste Messung

Bevor mit der eigentlichen Messung gestartet werden kann, muss zuerst die passende App zum Gerät aus dem App Store bzw. Play Store kostenfrei heruntergeladen werden. Das Einrichten des Profils erfolgt schnell und unkompliziert. Und dann kann theoretisch losgelegt werden. Aber eben nur theoretisch, weil praktisch kann mit der Messung nur zwischen dem ersten und dritten Zyklustag begonnen werden.

TestergebnisÜber die App kann die Messung dann gestartet werden. Man wird sehr gut Schritt für Schritt angeleitet, sodass klar ist, was zu tun ist. Zuerst muss das Messgerät eingeschalten und am Smartphone Bluetooth aktiviert werden. Die Verbindung der beiden Geräte hat in unserem Test ausnahmslos einwandfrei funktioniert. Nach kurzem Suchen ist das Gerät gefunden und verbunden und es kann weitergehen. Man wird aufgefordert, das Mundstück ans Gerät zu schrauben und die mitgelieferte Nasenklammer aufzusetzen. Sobald man bereit ist, soll in sitzender Position ruhig und gleichmäßig weitergeamtet werden. Der breathe ilo analysiert nun 1 Minute lang die Atemluft. Danach bekommt man sofort das Ergebnis angezeigt: entweder hohe Fruchtbarkeit oder geringer Fruchtbarkeit.

Der breathe ilo im Dauertest

tägliche MessungDamit der breathe ilo die fruchtbaren Tage auch wirklich genau berechnen kann, ist es notwendig, wirklich jeden Tag zu messen. In der App wird man darauf hingewiesen, täglich zu messen, da sonst die Auswertung nicht korrekt ist. Die Messung sollte laut Bedienungsanleitung vormittags und am besten immer zur selben Zeit durchgeführt werden. Sich eine feste Zeit vorzunehmen, hat sich in unserem Test als sinnvoll erwiesen, damit es zur Routine wird und so keine Messung vergessen wird.

In der Bedienungsanleitung steht der Hinweis, dass die Messung nicht direkt nach dem Aufstehen durchgeführt werden soll, 15 Minuten vorher keine kohlensäurehaltigen Getränke konsumiert werden sollen und nicht geraucht und kein Sport getrieben werden soll. Wir haben die Messung morgens relativ zeitnah nach dem Aufstehen durchgeführt, weil dann das Haus verlassen wird und man das Gerät nicht mit zur Arbeit nimmt. Wir hatten trotzdem das Gefühl, dass es gut geklappt hat mir der Messung. Leider steht in der Anleitung nicht genau was unter „Nicht direkt nach dem Aufstehen“ zu verstehen ist. Das wäre noch ein kleiner Optimierungspunkt.

Ansonsten war die Handhabung mit dem Gerät wirklich einfach und einwandfrei. Die morgendliche Messroutine geht schnell vonstatten. Wir empfanden die Nasenklammer in unserem Test als unangenehm und recht eng, wobei man sich auch daran mehr und mehr gewöhnt.

Die App zum Gerät ist sehr simpel aufgebaut und klar verständlich. Es können Symptome, Störfaktoren, Hautbild, Zervixschleim etc. dokumentiert werden. An sich könnte die App noch etwas liebevoller aufbereitet werden und mehr Infos bereithalten. Wir können uns gut vorstellen, dass hieran auch noch gearbeitet wird.

Fazit: das sind die Vor- und Nachteile

Zusammenfassend ist der breathe ilo ein wirklich smarter und empfehlenswerter Fruchtbarkeitstracker. Das Gerät und die Methode scheinen ausgereift zu sein. Die App zum Gerät könnte jedoch noch etwas liebevoller gestaltet sein und umfassendere Informationen und Funktionen bieten. Auf jeden Fall erfüllt es einen Zweck, der Zykluskontrolle, einwandfrei.

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