Blogparade PortableApps

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Hier gibt es eine Blogparade, die perfekt auf mich zugeschnitten ist. Es geht um portable Programme. Die Leute, welche schon länger meinen Blog lesen, wissen ja, das ich sehr auf portable Programme stehe und diese auch gerne weiterempfehle.
Die Blogparade wurde vom Mifupa.de-Blog gestartet.

Nutzt ihr PortableApps?
Ja, schon einige Jahre. Wie viele es genau sind, weiß ich jetzt nicht mehr. Ich probiere, für jeden Programmbereich das richtige PortableApp zu suchen. Denn ich empfinde es als praktisch, wenn man mit einem USB-Stick alle seine Programme mitnehmen kann.

Was haltet ihr von PortableApps? Taugen Sie was im Gegensatz zu Ihren „großen“ Brüdern?
Meistens haben die portablen Programme den gleichen Funktionsumfang wie die installierten Programme. Ok es gibt auch ein paar Programme, welche in der portablen Version eingeschränkt sind, wie z. B. bei 7zip. Hier hat man bei der portablen Version nicht die Kontextmenüunterstützung. Oder bei Truecrypt kann die Betriebssystemverschlüsselung nur mit der Installer-Version benutzt werden.

Ist es sinnvoll, öffentlich PortableApps zu benutzen?
Öffentlich kann man verschieden definieren. Man kann sagen, irgendwo auf der Arbeit, in der Schule, Internetcafe etc. ist es öffentlich. Aber man könnte öffentlich auch mit öffentlichen WLAN-Hotspots definieren. Ich würde sagen, Arbeit, Schule und so ist schon okay. Aber man sollte immer schauen, wer mit in dem gleichen Netzwerk ist und was man dort macht.
Vor allem, welche Daten unverschlüsselt über die Leitung bzw. die Luft gehen. Denn es kann vorkommen, dass andere User aus dem Netzwerk eure Daten mit Sniffen.
Eigentlich sind portable Programme ja auch gedacht, das man sie überall benutzen kann.

Welche PortableApps benutzt ihr häufig und wieso?
Täglich benutzte ich diese portablen Programme
7-Zip: Zum Entpacken oder Packen von Archiven.
Notpad++: Für Arbeiten mit irgendwelchem Code, z. B. PHP oder CSS.
FSCapture: Damit erstelle ich meine Screenshots.
Opera: Zum täglichen Surfen im Internet und Lesen von RSS-Feeds.
Thunderbird: Zum Abrufen meiner verschiedenen E-Mail-Konten.
Miranda: Damit unterhalte ich mich im ICQ und Jabber.
Live Writer: Das Programm, mit dem ich blogge.
foobar2000: Zum Anhören von Podcasts oder Radiostreams.
VLC: Zum Anschauen von Videodateien.
TeXXas: Als Fernsehzeitung.

Auf welche PortableApps kann man ganz verzichten und wieso?
Wie ich oben geschrieben habe, gibt es ein paar Einschränkungen. Wenn man z. B. sein Betriebssystem verschlüsseln möchte, kann man nicht die portable Version von Truecrypt benutzen. Oder wenn man die Kontextmenü-Funktionen von 7zip so gerne benutzt wie ich, sollte man sich das Programm auch installieren.
Auf portable Spiele kann ich z. B. verzichten, da ich gar nicht mehr der Gamer bin, da ich dafür keine Zeit finde.

Ich bin schon auf die Auswertung der Blogparade gespannt.

4 Gedanken zu „Blogparade PortableApps“

  1. Generell finde ich die portablen Tools ganz nett, aber groeßere Programme wuerde ich ungerne auf dem Stick haben. Ich schaetze einfach mal, das die Versionen solcher Programme entscheident langsamer sind. Kann man das so sagen?

    Andere Sache. Wie sieht es bei alternativen Betriebssystemen aus? Ist die Portabilitaet da auch populaer, gibt es bekannte Projekte?

    TrueCrypt ist ein schoenes Beispiel. Man kann das Programm auf verschiedenen Platformen installieren, die Travler Funktion ist aber ausschließlich durch MS Windows zu nutzen. Auf Linux keine Chance. Nicht zuletzt, weil hier meist weitere Kernelmodule und Funktionen noetig sind, welche nicht ueberall vorhanden sind. Schade das sich da nichts tut.

    Btw. Portable Games auszuschließen, hmm. Als Schueler, ob Berufsschueler oder was auch immer, sind diese kleinen Minigames (CS, LineRider, N64 Emulatoren) ziemlich praktisch. Um sich paar Minuten abzulenken erfuellen sie ihren Zweck, man muss kein riesen Game mit toller Grafik installieren.

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  2. Beim start eines Portablen Programms kann es vielleicht sein das es etwas langsamer startet als der installierte Bruder. Aber ich sehe da keine störenden Unterschiede.

    Mit dem Einsatz bei alternativen Betriebssystemen kenne ich mich nicht so aus. Da ich eigentlich nur mit Windows arbeite und Linux nur bei Servern verwende und dort brauche ich keine Portablen Programme. Oder besser gesagt dort brauche ich insgesamt nicht sehr viele Programme.

    Das mit den Spielen stimmt auf jeden fall das in der Uni/Schule kleine Games immer wieder etwas Schönes sind. Es gibt natürlich auch immer wieder kleine Spiele welche begeistern können. Nur bin ich bei Spielen nicht mehr wirklich up to date da dies wenn bei mir ganz hinten auf der Liste steht wenn ich mal Zeit habe.

    Wenn du aber noch etwas raus bekommst zu Portablen Porgrammen bei alternativen Betriebssystemen wäre es schön wenn du das schreiben könntest.

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  3. Wegen der Portabilitaet bei alternativen Betriebssystemen ist es scheinbar so eine Sache. Man findet nicht direkt Projekte dazu, jedenfalls habe ich eben nichts gefunden.
    Standard Tools lassen sich auf dem USB-Stick mitnehmen, aber da sie auf jedem Linux/Unix System vorhanden sind, macht das wenig Sinn. Programme wie der Mozilla FireFox erzeugen nur den Ordner .mozilla im Home Verzeichnis des Users, sicher kann man das auch abstellen, so das das Profil direkt aus dem Programmordner gelesen werden kann. Waere schoen wenn es da auch Anleitungen zu gaebe. Vielleicht kennt sich da ja jemand aus…

    Ansonsten habe ich gelesen, dass sich Windows Portable Programme auch in WINE nutzen lassen. Das Programm muss aber auf dem Linux System vorhanden sein. Und man sollte wissen wie man das Programm bedient.

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  4. Naja… ich bin da eher der Meinung, dass ich nur die Daten brauche und nicht noch die Proggis. Auf den wirklich wichtigen Stationen, auf denen ich arbeite werden die Proggis eh geblockt.

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