Die bis jetzt vorgestellten Unix-Tools haben durchaus ihre Reize – wie so oft beschrieben. Jedoch helfen die allerbesten Tools nur, wenn man sie im richtigen Augenblick zur Hand hat.
Stefan
LogMeIn – Kostenlose Fernadministration
Heute mal eine ganz persönliche Geschichte. Mein Arbeitsrechner ist durch einen normalen Linksys-Router an das Internet gebunden. Mein Internet-Service-Provider (ISP) hat jedoch noch einmal ein Subnetz für meine Region und ich habe keine dedizierte IP-Adresse. Somit konnte ich meine Windows-Installation nicht von außerhalb administrieren. Damals wurde mir von einem Freund LogMeIn empfohlen. Im Grunde nicht mehr als ein (sauberes) Programm, welches auf dem PC läuft und Verbindungen offenhält. Somit konnte ich dann mit meinem Webbrowser von überall (wo eine Internetverbindung verfügbar war) meinen Heim-PC administrieren.
Unix-Tools 5: fmt
fmt ist die Unix-Abkürzung für format (dt. formatieren). Und genau darum geht es auch in diesem Beitrag. Unix startete seine Karriere als Internet-Betriebssystem noch lang bevor es grafische Benutzerschnittstellen wie KDE, GNOME & Co. gab. Aber auch damals wurden Berichte geschrieben, E-Mails verschickt und Diagramme erstellt. Wenn es darum geht, einen ASCII-Text via Konsole zu formatieren, kann fmt recht nützlich werden.
Unlocker – Dateien zuverlässig entsperren
Es ist sehr nervig, unter Windows Dateien löschen zu wollen, die noch benutzt werden. Manchmal ist das recht einfach zu lösen, indem man das Programm beendet. Meistens jedoch (und natürlich immer dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann) wird die zu löschende Datei von explorer.exe oder einer Prozessleiche blockiert. Natürlich kann man den Prozess killen und neu starten oder gleich den PC noch einmal hochfahren, aber wie zuvor erwähnt: Das ist echt nervig. Unlocker ist eines der Tools, die da Abhilfe schaffen können.
Unix-Tools 4: wc & comm
Heute sollen zwei sehr kleine aber umso praktischere Tools vorgestellt werden. Das erste hört auf den kryptischen Namen wc (word count, dt. Wortzählung) und gibt die Länge einer Datei in verschiedenen Einheiten auf dem Bildschirm aus. Das zweite Tool heißt comm. Es vergleicht zwei Dateien auf Zeilenbasis und gibt die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zurück.
Google XML Sitemaps Plugin unter WordPress 3 Multisite nutzen
Ich denke, der ein oder andere wird bestimmt schon das Update auf WordPress 3 gewagt haben. Bei mir ist bei allen Blogs das Autoupdate gut gelaufen. Aber ich würde trotzdem jedem empfehlen, dass man vor dem Updaten ein Backup erstellt. Das wohl größte neue Feature von WordPress 3 ist die Multisite-Funktion. Jetzt kann man unter einer WordPress-Installation mehrere Blogs verwalten, wie es früher nur mit WordPress MU möglich war.
WordPress 3 /category aus der URL entfernen
Bei WordPress ist es möglich über das Admininterface die Linkstruktur anzupassen. So kann man z. B. einstellen, ob die Artikel oder Seiten mit einer ID oder dem Seitennamen verlinkt sind. Bei der Kategorie und den Tags hat man ebenfalls die Möglichkeit anzugeben, wie die Kategorie oder die Tags verlinkt sind. Standardmäßig ist die Verlinkung der Kategorien folgendermaßen:
domain.de/category/Kategoriename
Hier kann man jetzt im Admininterface bei den Permalinks das Feld, wo gerade category steht, verändern und es z. B. „Kategorie“ nennen. Aber ich fände, es wäre eigentlich viel praktischer und schöner, wenn einfach direkt der Kategoriename dort steht. Aber leider ist das auch mit der WordPress-Version 3 nicht von Haus aus möglich. Jedoch kann man sich mit einem kleinen Trick helfen und den Kategorienamen direkt hinter der Domain anzeigen lassen, ohne den Category-Platzhalter.
Unix-Tools 3: sort
Wir sortieren jeden Tag. Mehr oder weniger bewusst bewerten wir so Preise, Produkte, wirtschaftliche Zahlen, Schulnoten und vieles mehr. Auch dafür gibt es ein Unix-Tool, das auf den simplen und doch markanten Namen sort hört. Wie immer handelt es sich hier um ein Tool, das nur eine einzige Aufgabe übernimmt, aber das fast unschlagbar gut. Es gibt viele Optionen, die das Sortieren und die damit verbundenen Aufgaben schnell und meist ohne Stress erledigen können. Wollt ihr mehr wissen? Dann lest weiter!
Unix-Tools 2: head & tail
Unix und Linux bieten viele kleine Werkzeuge, die genau eine einzige Aufgabe bewältigen – dafür aber hervorragend. Die zwei Tools die heute vorgestellt werden, geben den Anfang bzw. das Ende einer Datei aus. Sie haben zwar nur wenige Optionen, dafür aber einige, die beim debuggen wirklich von Interesse sein können. Lasst euch also überraschen was man mit head und tail alles anstellen kann.
Bulk Rename Utility – Umbenennen, aber bitte schnell!
Wer kennt das nicht? Man hat gerade die neuesten Bilder von der Digitalkamera überspielt und möchte sie alle umbenennen, oder die ganzen Dokumente in ein einheitliches Format bringen. Die Linux-Freaks installieren cygwin und machen das auf die Schnelle mit einem kleinen Skript, andere wiederum werden sich Minute für Minute die Finger wundklicken. Das muss nicht sein, denn es gibt gute Programme, um viele Dateien schnell, einfach und verlässlich umzubenennen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf Bulk Rename Utility, das in C++ geschrieben ist und deshalb superschnelle 1000 Dateien pro Sekunde umbenennen kann.
Unix-Tools 1: cut
Ich werde euch in dieser Reihe jeden Dienstag eine kleine Einführung in bekannte, unbekannte, einfache und schwierige Unix-Tools geben. Den Anfang macht cut (dt. schneiden) welches zu den Text verarbeitenden Programmen gehört. Um etwas genauer zu sein: es zerschneidet den Text anhand von so genannten Delimiters (dt. Trennzeichen). Das sind einfache Zeichen die zwischen den gewünschten Wörtern stehen. Genug mit der Theorie, hier ein paar Beispiele. Ein typischer Anwendungsbereich ist die Passwort-Datei unter Linux /etc/passwd. Ich habe meine (aus mir unerklärlichen Gründen ;)) kaputte Datei in ein beliebiges Verzeichnis kopiert um damit arbeiten zu können.
Wondershare Time Freeze – System Protection
Gestern wurde in einem Blog eine hübsche Software vorgestellt und diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Das Programm nennt sich Wondershare Time Freeze. Mit diesem Programm ist es möglich, dass ihr mehr oder weniger im laufenden Betrieb ein virtuelles System von eurem Windows erzeugen könnt. Wenn man jetzt die System Protection einschaltet, werden nach einem Systemstart alle Dateien, welche man nach dem Einschalten der Protection erstellt oder geändert hat, wieder auf ihren Urzustand zurückgesetzt. Das ist in etwa so wie die Snapshot-Funktion bei der VMWare, bei der man den aktuellen Zustand des Systems speichern und dieses dann wieder auf den Zustand zurücksetzen kann.
Fakten über die Entstehungsgeschichte von Google
Wenn man vor mehr als 10 Jahren die Allgemeinheit nach Google gefragt hätte, wüsste bestimmt der Großteil der Befragten nicht, wer oder was Google sein sollte. Aber innerhalb von ein paar Jahren ist Google zu einem Internetgiganten geworden und so gut wie jeder weiß, wer Google ist, oder benutzt die Suchmaschine sogar meistens täglich. Das Wort „googeln“ findet man jetzt sogar im Duden, und nicht viele Firmen können von sich behaupten, dass über sie etwas im Duden veröffentlicht wird.
Linux 6: Standard Ein- und Ausgabekanäle
In dem letzten Linux-Artikel hatte ich darüber berichtet, wie man Dateien bearbeiten und packen kann. Wenn man jetzt eine Datei mit dem Befehl nano oder less anzeigen lässt, wird einem der Dateiinhalt auf dem Bildschirm ausgegeben. Das ist, denke ich, jedem klar und auch nichts wirklich Besonderes, denn man kennt es von Windows ja auch schon: Wenn ich eine Textdatei z. B. mit dem Editor öffne, bekomme ich den Inhalt angezeigt.
In diesem Artikel möchte ich aber auf die 3 Standard Ein / Ausgabekanäle (Streams) einer Shell eingehen.
Vor Kommentarspam schützen mit Invisible Captcha
Als Blogger hat man ja oft mit lästigem Kommentarspam zu kämpfen. Jeden Tag kommen viele automatisch abgesendete Kommentare, welche meistens viele Links von irgendwelchen Spamern enthalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man sich vor diesen Spamkommentaren schützen kann. Entweder man benutzt dafür Plug-ins, welche die Kommentare analysieren und dann den Kommentar als Spam oder „normalen“ Kommentar ansehen. Oder sonst gibt es auch noch die Möglichkeit, welche ich in diesem Artikel beschrieben habe, dass man ein Captcha bei seinem WordPress einbauen kann.