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Fritzbox Smarthome: Kompatible Geräte

Die Fritzbox von AVM ist mehr als nur ein Router. Sie lässt sich auch als Basis für ein vollvernetztes Smarthome verwenden. Der Berliner Hersteller AVM bietet mittlerweile eine ganze Reihe von kompatiblen Geräten an, von der Funksteckdose bis hin zum Heizungsthermostat. Fritzbox Smarthome – kompatible Geräte: Hier gibt es die Übersicht.

Fritzbox und Smarthome Geräte © AVM

Die Fritzbox als Smarthome Basisstation

Viele Verbraucher kennen die Fritzbox des Berliner Kommunikations-Spezialisten AVM als zuverlässigen Router für Internet und Telefon. Der kleine, rote Kasten kann aber noch mehr. In Verbindung mit kompatiblen Geräten wird die Fritzbox zur Zentrale des Heimnetzwerks.

Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand: Anders als bei anderen Smarthome-Systemen befindet sich die Basisstation mit der Fritzbox bereits im Haus. Noch dazu ist sie mit einem durchschnittlichen Preis von etwa 190 bis 270 Euro – je nach Modell – vergleichsweise günstig. Einige Internetnutzer bekommen den Router sogar kostenlos von ihrem Provider gestellt. Das senkt die finanziellen Hürden, sein Zuhause in ein Smarthome zu verwandeln.

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Fritzbox Smarthome: Kompatible Geräte über das Frontend steuern

So gut wie alle Aktionen des Smarthome Zubehörs lassen sich über das Frontend der Fritzbox steuern. Das Frontend ist ganz einfach im Browser zu erreichen, einen MyFRITZ! Account kann jeder Fritzbox-Besitzer einrichten. Für die Steuerung über mobile Geräte gibt es die MyFRITZ! App. Zur Konfiguration stehen verschiedene Kalenderfunktionen zur Verfügung.

Der Datenaustausch zwischen Fritzbox und den kompatiblen Smarthome Geräten erfolgt über den Funkstandard DECT-ULE. DECT steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunications, also für die digitale, kabellose Kommunikation zwischen Geräten. ULE ist die Abkürzung für Ultra Low Energy und deutet darauf hin, dass DECT-ULE besonders stromsparend arbeiten soll. Dieser Standard ist daher ideal für batteriebetriebene Systeme. Laut AVM liegt die Reichweite von DECT-ULE bei etwa 40 Metern in Innenräumen, unter idealen Bedingungen. Im Freien soll der Funkstandard sogar Entfernungen von bis zu 300 Meter überbrücken können. Zur Reichweitenverlängerung bietet AVM zudem einen Repeater an. Sowohl die aktuellen Fritzboxen 7490 als auch 7580 und das Smarthome Zubehör kommunizieren über DECT-ULE.

Fritzbox Smarthome: Kompatible Geräte für das vernetzte Zuhause

AVM FRITZ!DECT 200 Stehlampe

© AVM

AVM bietet mittlerweile eine ganze Reihe von Fritzbox-kompatiblen Geräten für das smarte Zuhause an. Dazu gehören Funksteckdosen ebenso wie Reichweitenverstärker und Heizkörperthermostate. Interessant ist das Fritzbox Smarthome daher vor allem für Verbraucher, die im intelligenten Heim Strom und Heizenergie sparen möchten. Zur Überwachung lässt sich die Fritzbox bisher nur mit Umwegen nutzen, es ist aber möglich.

Fritz Dect 200 und Fritz Dect 210: schaltbare Steckdosen

Wer Strom sparen möchte, kann seine elektrischen Geräte zum Beispiel an die Zwischenstecker Fritz Dect 200 und Fritz Dect 210 mit Spritzwasserschutz anschließen. Über die Fritzbox lassen sich die Steckdosen steuern, so können Verbraucher Haushaltsgeräte etwa automatisch an- und ausschalten. Über die Oberfläche der Fritzbox können Verbraucher zudem ihren Stromverbrauch im Auge behalten. Der Verbrauch lässt sich pro Stunde, Tag, Monat oder Jahr anzeigen, wahlweise in Kilowattstunden oder Euro.

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Fritz Powerline 546E: Adapter mit steuerbarer Steckdose

Eine Alternative zur Fritz Dect 200 und 210 ist der Adapter Fritz Powerline 546E. Im Gegensatz zu den Dect-Steckdosen kommuniziert er nicht über DECT-ULE, sondern übermittelt das LAN-Signal über die Stromleitung. Die Steckdose lässt sich ebenfalls über die Fritzbox steuern. So können Verbraucher zum Beispiel ihren Fernseher ins Smarthome-Netzwerk einbinden. Auch die Waschmaschine lässt sich über die Funksteckdosen ins Heimnetzwerk anbinden.

Auf Wunsch schicken sowohl die Dect-Steckdosen als auch der Powerline-Adapter bei jedem Schaltvorgang eine E-Mail. Auf diese Weise können sich Fritzbox-Besitzer zum Beispiel informieren lassen, wenn die Wäsche fertig ist.

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Fritz Dect 300: Heizkörperthermostat

FRITZ!DECT 300

© AVM

Der Heizkörperthermostat Fritz Dect 300 lässt sich ganz einfach anstelle des alten Thermostats an der Heizung anbringen. Per Knopfdruck verbindet sich der Heizungsregler mit der Fritzbox. Bis zu 12 Thermostate lassen sich ins Heimnetzwerk einbinden. Über das Fritzbox-Interface können individuelle Heizpläne festgelegt werden. Verbraucher entscheiden, wann ihre Heizung am Morgen automatisch anspringt und wann sie sich wieder abschaltet. Es können Komfort- und Spartemperaturen vorgegeben werden. Die Urlaubsschaltung spart während der Abwesenheit Energie, wärmt vor der Rückkehr die Wohnung aber angenehm auf. Bei geöffnetem Fenster reguliert sich die Heizung automatisch herunter. Die Fritz Dect 300 lässt sich über die MyFRITZ! App auch von unterwegs auch regeln. Der Push Service informiert per Mail über wichtige Ereignisse.

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Fritz Dect Repeater 100: Der Reichweitenverlängerer

Bis zu 40 Meter soll der Funkstandard DECT-ULE in Innenräumen überbrücken. Dicke Wände oder andere Störfaktoren können die Reichweite jedoch beeinträchtigen. Reicht das Funksignal nicht aus, lässt sich die Reichweite mit dem Fritz Dect Repeater 100 verlängern. Der Repeater wird einfach in eine freie Steckdose gesteckt und leitet das Funksignal weiter. Darüber hinaus ist er mit einer Steckdose ausgestattet, so dass kein Steckplatz im Haus verloren geht. Außerdem ist ein Thermometer integriert, dass über die Fritzbox ausgelesen werden kann.

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FRITZ!App Cam zur Heimüberwachung

Wer die Fritzbox auch dazu verwenden möchte, um sein Zuhause zu überwachen, braucht entweder eine IP-Kamera – oder die kostenfreie FRITZ!App Cam. Die App wird auf einem ausrangierten Smartphone installiert. Voraussetzung ist ein Betriebssystem ab Android 4.0. Über die FRITZ!App Cam lässt sich die Smartphone-Kamera steuern und als improvisierte Überwachungskamera nutzen. Die aufgenommen Bilder sind über http oder https im Browser abrufbar. Mit der Fritzbox kommuniziert die improvisierte Cam per WLAN.

Fritz Fon C4 und Fritz Fon C5: Smarthome Steuerung über das Telefon

Mit den beiden Dect-Telefonen Fritz Fon C4 und Fritz Fon C5 können Verbraucher ebenfalls die Fritzbox-kompatiblen Smarthome Geräte steuern. Wer die Funksteckdosen Fritz Dect 200 oder 210 einsetzt, kann am Telefon zum Beispiel den Stromverbrauch oder die Temperatur ablesen. Das Fritz Dect 300 Heizthermostat erfasst zudem die Heizleistung, die sich über das Fritz Fon abrufen lässt.

In Verbindung mit einer IP-Kamera lassen sich die beiden Fritz Fons zudem zur Heimüberwachung verwenden. Dafür muss das Live-Bild der IP-Kamera auf dem Telefon abgebildet werden. Die Telefone lassen sich zudem mit analogen und IP-Türsprechanlagen mit IP-Kamera koppeln. Klingelt es, lässt sich am Telefon erkennen, wer vor der Tür steht. Voraussetzung ist, dass die IP-Kamera das JPEG-Format unterstützt.

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