Kim Schmitz schlägt wieder zu. Der Internet-Unternehmer, der mittlerweile unter dem Namen Kim Dotcom bekannt ist, steht vor allem wegen seiner Upload-Plattformen im Fokus der Öffentlichkeit. Sein letzter Coup, die Plattform Megaupload, wurde von den Usern unter anderem zum Teilen von urheberrechtlich geschützten Werken genutzt. An die alten Zeiten soll beim neuesten Geschäft allerdings nur der Name „Mega“ erinnern.
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Downloads: Wachstumsfaktor für die Musikindustrie
Es gibt sie noch, die Menschen, die auf Vinyl nicht verzichten wollen. Die Musikalben am liebsten auf Schallplatte kaufen. Auch CDs machen noch Umsätze. So langsam werden die Tonträger allerdings zu Exoten auf dem Musikmarkt. Musikdownloads gewinnen einen immer größeren Marktanteil. Dabei werden die digitalen Dateien zum Wachstumstreiber für den gesamten Markt.
12 Tage Geschenke: Darüber kann man sich nach Weihnachten freuen
Die Weihnachtsfeiertage sind vorüber, die Geschenke ausgepackt, zum Teil schon wieder umgetauscht, die Gutscheine eingelöst. Nun heißt es wieder warten auf das nächste Jahr, bis es zum neuerlichen Geschenkesegen kommt? Keineswegs, denn Apple und auch Amazon verstehen es, ihren Kunden die Nach-Weihnachtszeit zu versüßen.
Nokia und Sony gewinnen im Patentstreit gegen Apple
Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Klagen wegen Mobilfunkpatenten erhoben werden. Nokia und Sony können nun einen Sieg über Apple feiern. Die beiden Firmen hatten die Konkurrenz verklagt, da Apple für sein iPhone Standardpatente nutzt, die bei einer Verwertungsfirma anderer Mobilfunkunternehmer liegen.
Hacker hebeln mTAN-Verfahren aus
Mobile TANs gelten als sehr sicher. Wer Online Banking nutzt, erhält keine Liste mit vorgefertigten TANs mehr – die Nummer, welche die Geschäftsvorgänge bestätigen, werden vielmehr jedes Mal spontan generiert und an das Mobiltelefon des Users geschickt. Doch 2012 ist es Cyberkriminellen gelungen, das ausgeklügelte Sicherheitssystem zu umgehen. In ganz Europa haben sie rund 36 Millionen Euro entwenden können.
Sicherheitslücke bei Whatsapp
Der Nachrichtendienst WhatsApp gehört zu den beliebtesten Apps für Smartphones. Hunderttausende von Usern tauschen über den Dienst täglich Nachrichten aus und bleiben mit Freunden und Familie in Kontakt. Jetzt ist im „Heise Security“-Forum erneut eine Sicherheitslücke entdeckt worden: Mit Kenntnis der Mobilfunknummer und der Seriennummer des Handys sollen sich die Whatsapp-Konten der Smartphone-Besitzer übernehmen lassen.
BGH Urteil zu Filesharing: Eltern müssen nicht für ihre Kinder haften
„Eltern haften für ihre Kinder“ – dieser Spruch gilt nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht, wenn die Sprössling im Netz illegales File-Sharing betreiben. Zumindest dann nicht, wenn sie ihre Eltern zuvor darüber belehrt haben, dass sie damit einen Verstoß gegen das Urheberrecht begehen.
Mozilla Marketplace geht an den Start
Wer mobil online gehen möchte, hat bisher die Auswahl zwischen Apples iOS, Windows Mobile und Googles Android-Betriebssystem – je nachdem, für welches Smartphone man sich denn entscheidet. Komfortabel sind alle Varianten, keine Frage, eine Vielzahl von Apps bieten sie ebenfalls – allerdings misstrauen einige kritische Geister dem Code, der einiges an Nutzerdaten zusammensammelt. Mozilla Firefox arbeitet daher an einer Alternative.
Facebook-Gifts: Geschenke vom sozialen Netzwerk
Geschenke sind etwas Schönes. Wer erhält nicht gerne eine kleine Aufmerksamkeit? Auch für Facebook könnten sich Geschenke zu einer schönen Nebensache entwickeln – zu einer lukrativen vor allem, und das gleich in doppelter Hinsicht: Facebook Gifts beteiligt das soziale Netzwerk an den Einnahmen über den Geschenkeverkauf und versorgt es zum anderen mit wertvollen Nutzerdaten.
Facebook schaltet die Gesichtserkennung ab
Die Gesichtserkennung auf Facebook ist erst einmal Geschichte. Zumindest in Europa schaltet das soziale Netzwerk die Funktion wieder ab. Alle bisher über die Gesichtserkennung erhobenen Daten sollen gelöscht werden. Das erfüllt nicht nur die Empfehlungen der irischen Datenschutzbehörde DCP, sondern geht sogar einen Schritt weiter.
Rekordstrafe für Google
22,5 Millionen Dollar – selbst für eine milliardenschwere Firma wie den Suchmaschinenriesen Google ist das kein Pappenstiel. Zu einer Zahlung in dieser Höhe wurde das Unternehmen nun wegen eines Datenschutzvergehens verurteilt. Die US-amerikanische Handelsbehörde FTC verhängte damit eine Rekordstrafe; mehr hat bisher noch kein Unternehmen zahlen müssen.
Druck auf Apple wächst
Die Stimmung gegen Apple wird härter. Das Unternehmen gerät zunehmend unter Druck, seit bekannt wurde, dass das US-Unternehmen Bewegungsdaten der iPhone- und iPad-Nutzer erfasst. Nach Medienberichten erfassen iPhones und iPads bis zu hundert Mal pro Tag den Standort des Nutzers. Die Ortung sei auf 50 Meter genau und betreffe Geräte mit dem Betriebssystem iOS 4. Apple gab zu den Vorwürfen keinerlei Stellungnahme ab.
Apples Gerätschaften werden teils überwacht
Also doch! Zwei Forscher fanden heraus, dass Apples iPad und iPhone jeweils die Aufenthaltsorte ihrer Nutzer protokollieren. Bewegungsprofile werden so unverschlüsselt abgespeichert. Der „Gang“ ins Internet, auch abseits der eigenen vier Wände, wird immer häufiger genutzt und auch von immer mehr Geräten unterstützt. Ob Smartphones, Note und Netbooks oder auch Tablet-Computer sind da vorzugsweise zu nennen. Vor allem auf Smartphones unterstützen unzählige Apps, mit denen der Nutzer über die Mobilfunkmasten oder per GPS zu orten ist, um ihm ortsbezogene Inhalte auf dem Handy anzubieten. Dabei werden Datenspuren hinterlassen, was schon die wenigsten wissen. Aber wer speichert oder nutzt die Daten?
Streetside fotografiert ab 9.Mai in Deutschland
In weniger als fünf Wochen werden wieder Autos mit Kameras auf dem Dach durch Deutschland fahren. Beginnend in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Augsburg werden öffentliche Straßen und Plätze dieser Städte fotografiert. Bing Maps Streetside nennt sich dieser Dienst vom US-Softwareriesen Microsoft.
Streetside gegen Streetview wird es dann im Internet heißen. Dabei ist Streetsinde nicht neu. Microsoft hatte den Dienst 2009 gestartet, bislang jedoch erst 56 Städte Nordamerikas fotografiert und in den Dienst eingearbeitet. Die ab dem 9. Mai begonnenen Aufnahmen werden ab Sommer auf Bing Maps zu sehen sein und nach und nach eingearbeitet. Im weiteren Verlauf sollen 50 weitere Städte und Regionen Deutschlands dazukommen.
Larry Page zurück auf dem Google-Chefsessel
Seit Montag ist Google-Grüder Larry Page wieder in Amt und Würden. Nach zehn Jahren kehrt der 37-Jährige zurück auf den Chefsessel des Suchmaschinengiganten. Mit Larry Page, so wird vermutet, kam ein hohes Maß an Verrücktheit in die Google-Welt. Page war es auch, der die Idee hatte, alle Bücher dieser Welt zu scannen.