Vor mehr als einer Woche haben Hacker die App-Entwickler-Webseite von Apple ins Visier genommen. Mehr noch: Auch Nutzerdaten waren plötzlich für Dritte zugänglich. Apple nahm zunächst die ganze Seite komplett vom Netz. Über eine Woche lang gab es kein Lebenszeichen des Internetauftritts – nun traut sich der Konzern wieder hervor, mit einer vorläufigen Seite und einer Statusanzeige.
Internet
Netzspionage: Wie eng arbeitet der BND mit den USA zusammen?
Momentan vergeht kaum ein Tag ohne eine neue Enthüllung des Whistleblowers Edward Snowden. Die neuesten Meldungen sind am Montag im Nachrichtenmagazin Spiegel zu lesen: Demnach ist die Bundesrepublik in der Spionagegeschichte keineswegs nur unschuldiges Opfer, sondern arbeitet sogar eng mit der US-amerikanischen Nachrichtenbehörde National Security Agency (NSA) zusammen.
EuGH: Biometrische Fingerabdrücke im Pass sind rechtmäßig
Der – nicht mehr ganz so neue – EU-Reisepass beinhaltet nicht nur persönliche Daten in Schriftform und das altbekannte wie ungeliebte Passfoto, sondern auch einen Fingerabdruck in biometrischer Form. Datenschützer sahen darin ein Einfallstor für Verletzungen der Privatsphäre und klagten vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Die Anhörungen kamen nun zum Ende, die Entscheidung wird in etwa einem halben Jahr erwartet. Der Ausgang scheint allerdings schon festzustehen.
So spionieren US-Geheimdienste Internet-User aus
Es ist die Nachricht, die heute nicht nur Internetnutzer aus den USA schockiert: Die US-Geheimdienste haben über Jahre Zugang zu allen wichtigen Daten erhalten, die ausländische User in sozialen Netzwerken und für Serviceleistungen angegeben haben. Unabhängig davon, ob Profile auf privat oder öffentlich gesetzt waren, sammelten die Dienstleister die Daten und gaben diese an Regierungsbehörden und Geheimdienste weiter.
YouTube führt Bezahl-Kanäle ein
Kostenlose Clips, lustige Filmchen, spannende Neuigkeiten oder lehrreiche Tutorials: Wer etwas sehen, erleben oder lernen will, schaut häufig bei YouTube vorbei. Die Videoplattform gilt längst als erfolgreicher Gegenentwurf zum Fernsehen. Die Clips sind dabei kostenfrei – bisher. Denn nun plant die Plattform, die zum Suchmaschinengiganten Google gehört, die Einführung von Bezahl-Kanälen.
Wie sensibel gehen soziale Netzwerke mit Nutzerdaten um?
Soziale Netzwerke sammeln eine Menge an personenbezogenen Daten. Einige nutzen diese Daten gezielt zu Werbezwecken aus, das ist kein großes Geheimnis. Die User haben sich mehr oder weniger mit dieser Tatsache arrangiert. Doch wie reagieren die Netzwerkbetreiber, wenn Regierungsbehörden nach den Nutzerdaten fragen? Dieser Frage ging die US-amerikanische US-Frontier-Foundation nach. Gut schnitten in diesem Test Twitter und der Internetprovider sonic.net ab.
Die Zukunft des Online-Handels
Bereits vor einigen Jahren hat der damals für den Versandhandel nicht wegzudenkende Katalog seinen leisen Rückzug angetreten. Heute ist über den Katalog bestellen genauso antiquiert, wie es früher fortschrittlich war. Der E-Commerce ist jedoch weiter auf dem Vormarsch und immer neue Ideen helfen, die Produktpräsentation und Einkaufsmöglichkeiten für den Kunden noch besser und interessanter zu machen.
Tempobremse: Die Telekom will das Tempo für DSL-Anschlüsse drosseln
Es ist noch gar nicht so lange her, da hat eine Untersuchung der Bundesnetzagentur gezeigt, dass viele User mit einer weitaus geringeren Bandbreite im Netz unterwegs sind, als sie von ihren Providern erwarten. Noch langsamer sollen Internetverbindungen für Telekom-Neukunden werden. Der Konzern plant, eine Tempobremse für Vieluser einzuführen.
AMAZON geht unter die Serienproduzenten
Der Online-Versandriese geht nun unter die Serienproduzenten: Zum Konzern gehören die Amazon Studios. Diese haben die Pilotfolgen zu 14 möglichen Serien produziert. On Air gehen die Piloten natürlich, wie sollte es anders sein, im Netz. Zu sehen sind sie für Kunden von Amazon Instant Video und für Lovefilm-Kunden in Deutschland und Großbritannien. Welche Serie tatsächlich in Produktion geht, macht Amazon vom Erfolg der Piloten abhängig.
Mehr Ordnung für Facebook-Diskussionen
Facebook-Fanseiten laden zum Diskutieren ein. Längere Diskussionen werden aber gerne einmal unübersichtlich, da alle Wortmeldungen ungeordnet untereinander stehen. Wer sich auf welchen User bezieht, ist nicht immer ganz einfach herauszufinden. Facebook möchte nun ein wenig mehr Ordnung in die Diskussionen bringen und startet direkte Replies auf Kommentare.
Google bringt Konkurrenz zu Evernote auf den Markt
Einfach und schnell Daten speichern, Notizen anlegen und Fotos abspeichern: Wer seine Daten auf Smartphones unkompliziert und in wenigen Momenten verwalten wollte, griff dazu in der Vergangenheit vor allem zu Evernote. Google hat nun einen Rivalen für die beliebte Applikation auf den Markt gebracht: Google Keep soll eine ähnliche Funktionalität bieten.
Google muss Strafe von 7 Millionen Dollar zahlen
Google ist mit einer Strafzahlung in Höhe von sieben Millionen Dollar belangt worden. Unberechtigt hatte der Suchmaschinenriese über seine Google-Street-View-Kameras WLAN-Daten mitgeschnitten. Dieser Verstoß gegen die Datenschutzrichtlinien führte zu einem Verfahren und endete nun mit einem Vergleich zwischen dem Konzern und den US-Generalstaatsanwälten von 38 Bundesstaaten.
Facebook wird Opfer von Hacker-Angriff
Hacker haben es meist auf die großen Unternehmen abgesehen. Nun wurde ein Netzwerk Opfer der Angriffe, das unwahrscheinlich viele personenbezogene Daten in seinen Datenbanken gespeichert hat: Facebook sah sich bereits im letzten Monat einer Attacke ausgesetzt. Hacker konnten sich auf den Computer von Mitarbeitern des Social Networks einschleusen. Laut Facebook-Informationen soll die Attacke allerdings glimpflich abgelaufen sein.
Mit iTrust die Cloud sichern
„Cloud Computing verlangt nach angemessenen Sicherheitskonzepten“. Diese Aussage von Patrick Müller, Inhaber der Beratungsfirma iTrust, klingt wie ein mahnender Fingerzeig an die Industrie. Das gilt besonders für allgemein zugängliche Public Clouds, bei denen die Anbieter oft sehr einfache Verfahren für die Leistungserbringung und Migration der Daten vorsehen. Dennoch bleiben die Sicherheitsbedürfnisse der Kunden bestehen. Einige Anbieter zeigen, dass es auch anders gehen kann.
Das Rechenzentrum der Zukunft
Die Cloud hat die IT-Infrastruktur von Unternehmen wesentlich verändert. An die Stelle eigener Infrastruktur ist die Möglichkeit getreten, Daten im Netzwerk abzulegen – virtuell, sicher, für alle authentifizierten Personen abrufbar. Damit ist das Rechenzentrum bereits einen Schritt in Richtung Zukunft gegangen. Wie wird es sich in den nächsten Jahren verändern? Welche Innovationen stehen noch bevor?